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Prof. Dr. Franz Ruppert

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Viren sind lebendige Organismen, die zu ihrem Selbsterhalt und ihrer Vermehrung Wirtskörper benötigen. Sie nehmen sich, was sie bekommen können. Das bedeutet, jeder Organismus, der sich vor ihnen nicht ausreichend schützen kann, wird allmählich von Viren aufgefressen und stirbt möglicherweise sogar daran. Zuweilen kann es gelingen, eine Art Symbiose zwischen dem Virus und dem Wirtskörper zu etablieren, so dass die Viren nur zeitweise Zugriff auf den Wirtskörper haben, z.B. wenn dieser in seiner Immunabwehr geschwächt ist. Selbstschutzprogramme der Wirtskörper und Mutationen der Viren liefern sich einen beständigen Wettlauf, wer für eine gewissen Zeit die Nase vorne hat.

Der Corona-Virus scheint ein sehr gefräßiger Virus zu sein, der nun nicht nur wie bislang Tierkörper, sondern nun auch Menschenkörper besiedeln kann. Er kann diese relativ schnell zum Sterben bringen, weil denen bald die lebenswichtigen Herz- und Atemfunktionen abhandenkommen.

 

Viren sind Nationalitäten und Staatsgrenzen egal. Sie wandern mit ihren menschlichen Wirtskörpern mit. In einer global vernetzten Welt sind sie schnell überall vorhanden. Daher sind auch universelle Schutzmaßnahmen erforderlich, welche das übliche zwischenstaatliche Konkurrenzgebaren so weit wie möglich außen vor lassen müssen. Der Corona-Virus erfordert derzeit offenbar besonders massive Schutzmaßnahmen, um ihn an seiner ungehemmten Verbreitung zu behindern.

Was gerade in China geschieht, hat mit einer rein sachgerechten Eindämmung des Virus wenig zu tun. Da werden Menschen in überfüllte Krankenhäuser gebracht oder in Massenunterkünfte hineingezwungen, in denen die gegenseitige Ansteckungsgefahr sich noch zusätzlich erhöht und mangelnde hygienische Bedingungen die Gefahr weiterer Infektionskrankheiten heraufbeschwören. Statt den infizierten und bereits geschwächten Menschen mitfühlend Ruhe und saubere Luft für ihre Erholung zu bieten, werden sie unter Druck gesetzt, es werden ihre Ängste noch mehr gesteigert, so dass ihr Immunsystem weiter geschwächt wird. Das erzwungene Fiebermessen an der Stirn mit Geräten, die Pistolen nicht unähnlich sehen, trägt auch nicht gerade zur Stressminderung bei. Daher geraten auch diejenigen, die noch nicht infiziert sind, immer mehr und öfter in Panik und untergraben damit ihre eigenen Selbstheilungskräfte. Statt auf diese zu bauen, soll es die Staatsmacht richten. Zu ihrer Angst gesellt sich dann auch noch ihre Wut, wenn sie sich in Stich gelassen fühlen, was bekanntlich die Stressreaktionen im Körper weiter eskalieren lässt.

Die chinesische Staatsmacht, welche ohnehin die Allzuständigkeit für ihre Bevölkerung beansprucht, meint nun wiederum, mit Machtdemonstrationen und politischen Schaukämpfen ihre Führungsrolle behaupten zu müssen. Das alleine setzt schon wieder Zehn- und Hunderttausende im Land unter existentiellen Stress und macht sie krank. Solch geschwächte Menschen sind wiederum eine leichte Beute für Viren aller Art.

Der Kampf gegen Viren ist mit Staats-, Polizei- und Waffengewalt nicht zu gewinnen. Je mehr Kopfstress dadurch entsteht, umso schwächer werden die Selbstheilungskräfte der betroffenen Menschen. Was wir in einer solchen Situation daher stattdessen brauchen, ist eine liebevoll zugewandte Haltung uns selbst gegenüber und ein empathisches Mitfühlen mit unseren erkrankten Mitmenschen.

Ob das Machtmenschen gelingt, deren besondere Fähigkeit gerade darin liegt, ihre Gefühle möglichst vollständig abzuschalten, ist leider mehr als fraglich. Für ihr politisches Überleben gehen sie des Öfteren ohnehin bedenkenlos über Leichen. Im Grunde aber bräuchten auch sie statt noch mehr Macht, Mitgefühl mit sich und ihren psychischen Wunden.

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