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Prof. Dr. Franz Ruppert

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Wer die Grenzen anderer massiv überschreitet, hat in seiner Kindheit selbst massive Grenzüberschreitungen erlebt. Er fügt anderen den Schmerz zu, den er in sich abgespalten hat.

Täterschaft ist in der Regel die Reinszenierung der eigenen Opferschaft.

 

Statt den Zorn und die Wut auf seine eigenen Eltern zum Ausdruck zu bringen, die ihm diesen Schmerz in seiner Kindheit zugefügt haben, konsturiert er sich die Erlaubnis, völlig Unschuldige und ihm Unbekannte zu töten.

Jenseits der Überlebensstrategien eines traumatisierten Menschen gibt es keine objektiven, sachlichen Notwendigkeiten, einen Krieg vom Zaun zu brechen.

Daher ist Politik machen oft der Versuch, die eigenen Täter- wie Opferhaltungen hinter Sachzwängen zu verbergen.

Wer sich auf Sachdiskussionen über Kriege einlässt, ist den Trauma-Überlebensstrategien von Trauma-Opfern wie Tätern schon auf den Leim gegangen.

Mittlerweile hat sich das türkische Parlament auch die Erlaubnis gegeben, in Libyen einzumarschieren, einem ehemals hochentwickelten Land Afrikas, das 2011 militärisch von einer internationalen Allianz wieder zu einem Wüstenstaat zurückgebombt wurde. Warum auch nicht? Amerika schickt seine Soldaten überall hin auf der Welt, Russland nach Syrien, Deutschland ordert seine Truppen nach Afghanistan und Mali ... . Das Gewaltverbot in Artikel 2 Nr. 4 der Charta der Vereinten Nationen von 1945 ist längst vergessen. Recht hat, wer die Gewaltmittel dafür in der Hand hält. "Terroristen" sind immer die anderen. Dabei ist Krieg nichts anderes als organisierter Terror. Man kann aber auch "Friedensmission" dazu sagen, wenn man seine Täterhaltungen weit genug entwickelt hat. Näheres dazu in diesem Vortrag von mir: Wie Psychotraumata zu Krieg führen

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