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Prof. Dr. Franz Ruppert

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Ein Gespräch mit Angela Elis

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Zum Objekt gemacht werden

Wenn ein Mensch zum Objekt der sexuellen Bedürfnis-Befriedigung eines anderen Menschen gemacht wird, dann besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass er dadurch traumatisiert wird. Das hat weitreichende Folgen für ihn auf der psychischen wie körperlichen Ebene. Dies kann auch sein gesamtes Beziehungsleben massiv beeinträchtigen. Da ich weltweit Seminar mache, weiß ich, dass sexuelle Traumatisierungen in allen Ländern, in denen ich bin, vorkommen und keinesfalls selten oder eine Ausnahmeerscheinung sind.

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„Mütter starben, weil ihre Gebärmutter nach der Gabe von Cytotec gerissen war. Kinder kamen behindert zur Welt, weil sie durch die extrem starken und dichten Wehen an Sauerstoffmangel litten. Ein Wehensturm kann sich für das Kind so anfühlen, als würde man seinen Kopf immer wieder unter Wasser drücken und ihm beim Auftauchen kaum eine Chance geben einzuatmen. … Die Tablette kostet ein paar Cent. … Es gibt Hinweise darauf, dass Geburten mit Cytotec schneller verlaufen und mit weniger Kaiserschnitten, weil es sehr effektiv ist.“ (Süddeutsche Zeitung, 12.2.2020, S. 3). Die Diskussion, die seitdem dazu einsetzt, dreht sich im Wesentlichen um die Frage, ob es legal sei, dass dieses nur als Magenmittel zugelassene Medikament auch in der Geburtshilfe zum Einsatz kommen dürfe. Dieser Streit verfehlt meines Erachtens meilenweit den Kern des Problems.

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"Systemsprenger" (2019, Regie Nora Fingscheidt) heißt ein Film, den ich mir am 26.1.2020 angesehen habe. Darin wird ein neunjähriges Mädchen namens Benni gezeigt, dass von einer Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung zur nächsten weitergereicht wird. Das immer wieder per Notarzt-Einsatz in der Psychiatrie landet. Für das vom Jugendamt Pflegemütter, Heim- und Wohngruppenaufenthalte und intensivpädagogische Betreuungen organisiert werden. Trotz allem rastet Benni immer wieder voll von abgrundtiefem Hass und grenzenloser Wut aus und verletzt isch und andere schwer. Sie zeigt dann keinerlei Schmerzempfinden oder Mitgefühl.

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Immer wieder werde ich angefragt und stelle mir auch selbst die Frage, ob "Demenz" etwas mit Traumaerfahrungen zu tun hat. Nun hat sich in diesen Weihnachtsferien ein Mailaustausch mit einer Hospiz-Begleiterin ergeben, den ich mit ihrer Zustimmung hier veröffentliche:

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Eine in den Therapien oft gestellte Frage lautet: Soll ich den Kontakt zu meinen Eltern abbrechen oder ist es besser, ihnen zu verzeihen und mich mit ihnen auszusöhnen? Dazu folgende Erkenntnisse von mir:

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Wer Tatsachen im Außen leugnet, z.B. den Holocaust an der jüdischen Bevölkerung, will seinen eigenen inneren Holocaust nicht wahrhaben.

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(auch als Podcast zum Nachhören)

Ob eine Diskussion in die richtige Richtung geht, zur Klärung von Sachverhalten und Interessen beiträgt oder von vornherein in die Irre läuft und von Ideologien beherrscht wird, hängt meines Erachtens von den verwendeten Grundbegriffen ab.

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