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Forschungseinheit
Mehrgenerationale Psychotraumatologie (FE MP)
Untersuchungen zur seelischen Dynamik in Familien- und Arbeitsbeziehungssystemen
Leiter: Prof. Dr. Franz Ruppert
Mitarbeit: Studenten/-innen und Absolventen der KSFH, Berufskollegen/-innen aus der Praxis
Ziele der Forschung:
- Auffinden von Krankheits- und Konfliktursachen in familiären und beruflichen Bindungs- und Beziehungssystemen
- Finden von Verarbeitungsstrategien für seelische Traumata
- Untersuchungen zur Zuverlässigkeit und Gültigkeit der Arbeit mit Aufstellungen
Forschungsthemen:
- Ursachen schwerer psychiatrischer Erkrankungen (panische Ängste, schwere Depressionen, Psychosen
Schizophrenie) auf der Basis des Konzeptes einer mehrgenerationalen Psychotraumatologie
- Konflikte in beruflichen Entscheidungssituationen und in Arbeitskontexten
- Ursachen von Hyperaktivität bei Kindern
- Untersuchungen zur Methode der Aufstellungen
Aktueller Forschungsschwerpunkt:
- Symbiosetrauma und symbiotische Verstrickungen
Anwendungsbereiche: Therapie, Beratung, Supervision, Coaching
Methode: Durchführung, Dokumentation und Evaluation von Aufstellungen im Einzel- und Gruppensetting; (Anliegen, Verlauf
der Aufstellung, Gruppenprozesse, kurz- und mittelfristige Wirkungen), Befragung von Seminarteilnehmern, Stellvertretern, Patienten.
Finanzierung: Eigenmittel
Regelmässige Treffen der Arbeitsgruppe: jeweils am 1. Mittwoch eine Monats (nähere Informationen unter aktuelle Informationen)
Auswahl von Veröffentlichungen:
Ruppert, F. (2000). Familiengeheimnisse und Psychosen - verrückt machende Suche nach Auswegen aus Verwirrungen im Familiensystem. Praxis der Systemaufstellung, 2, 33 – 43.
Ruppert, F. (2004). Berufliche Beziehungswelten. Arbeitsbeziehungsaufstellungen in Theorie und Praxis. 2. Auflage. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme. Ruppert, F. (2001). Bleiben oder Weiterkämpfen? Diskriminierung und Mobbing in einer Behörde.
Praxis der Systemaufstellung, 1, 39 41. Ruppert, F. (2004). Verwirrte Seelen. Der verborgene Sinn von Psychosen. Grundzüge einer systemischen Psychotraumatologie. 2. Auflage. München: Kösel Verlag.
Ruppert, F. (2002). Psychosis & Schizophrenia: Disturbed Bonding in the Family System. Systemic Solutions Bulletin, 3, pp. 12 – 19.
Ruppert, F. (2005). Bindung, Trauma und Familienstellen. Stuttgart: Pfeiffer beo Klett-Cotta. Ruppert, F. (2006). Integrating Split Components of the Soul. Constellations based on mulit-generational systemic
psychotraumatology. The knowing field, Issue 7, 23-29. Ruppert, F. (2006). Aufstellungen und Spiegelneurone. Praxis der Systemaufstellung, 2, 64-68.
Ruppert, F. und Freund, C. (2007). Hyperaktivtät und ADHS. Praxis der Systemaufstellung, 1, 74-82. Ruppert, F. (2007). Seelische Spaltung und innere Heilung. Traumatische Erfahrungen integrieren.
Stuttgart: Klett-Cotta Verlag. Ruppert, F. (2007). Wie zuverlässig ist die Aufstellungsmethode? Praxis der Systemaufstellung, 2, 76-92.
Ruppert, F. (2008). Trauma, Bonding and Family Constellations. Frome (Uk). Green Balloon Publications. Ruppert, F. (2009). Trauma und symbiotische Verstrickung - von der Familien- zur Traumaaufstellung. Zeitschrift für
Psychotraumatologie, Psychotherapiewissenschaft, Psychologische Medizin, 4, S. 69-79.
Auswahl von Diplomarbeiten: (sofern ein Link unter der jeweiligen Diplomarbeit steht, kann sie angesehen werden; wenn eine
Mail-Adresse angegeben ist, kann der Autor/die Autorin persönlich angefragt werden)
Unger, M. (1997). Konflikte in Arbeitsbeziehungen und ihre Lösung durch die Methode der Personenaufstellung - ein neuer Zugang für
das sozialarbeiterische Handlungsfeld der Supervision in Organisationen? Analyse und Evaluation von Fallstudien. Diplomarbeit: Katholische Stiftungsfachhochschule München.
Pokorny, V. (1998). Kinder- und Jugendhilfe im
Spannungsfeld zwischen Freiwilligkeit und Zwang. Analyse eines Fallbeispieles unter beziehungsdynamischen Aspekten. Diplomarbeit: Katholische Stiftungsfachhochschule München.
Wunderl, C. (1999). Das Familiensystem von
Drogenabhängigen analysiert an Fallbeispielen aus einem Aufstellungskurs. Konsequenzen für die Soziale Arbeit mit Drogenabhängigen. Diplomarbeit: Katholische Stiftungsfachhochschule München.
Storme, Y. (1999). Hat
Magersucht einen systemischen Hintergrund? Analyse von Beziehungskontexten von 3 Fallbeispielen. Diplomarbeit: Katholische Stiftungsfachhochschule München.
Carstens, A. (1999). Was bewegen Familienaufstellungen?
Auswertungen zweier Kurse mit Teilnehmern einer Angstselbsthilfegruppe. Diplomarbeit: Katholische Stiftungsfachhochschule München.
Schneider, B. (2002). Sozialpädagogische Arbeit mit Todkranken und deren
Angehörigen. Einsichten aus Aufstellungen und Erfahrungen aus der Arbeit eines Sozialdienstes auf einer Palliativstation. Diplomarbeit: Katholische Stiftungsfachhochschule München. Diplomarbeit: Katholische
Stiftungsfachhochschule München.
Maric, B. (2003). Welche Wirkungen haben Aufstellungen? Supervisionsaufstellungen aus Sicht der Aufstellenden. Diplomarbeit: Katholische Stiftungsfachhochschule München.
Schwer, B. (2004). Kann die systemische Psychotraumatologie Betreuern und
Eltern beim Umgang mit hyperaktiven Kindern helfen? Einsichten gewonnen aus Familienaufstellungen an einer Heilpädagogischen Kindertagesstätte. Diplomarbeit: Katholische Stiftungsfachhochschule München.
Pänzinger, C. (2004). Sind Arbeitsbeziehungsaufstellungen hilfreich in der stationären Kinder- und Jugendhilfe? Zwei Fallstudien über Elternarbeit
in SOS-Kinderdorffamilien und Darstellung der Konsequenzen für die Soziale Arbeit. Diplomarbeit: Katholische Stiftungsfachhochschule München.
Klöckner, Franziska (2005). Hat das “Lebensborn”-Projekt auch heute noch
Auswirkungen? Bindungssystemtraumata unter dem Mehrgenerationenaspekt und ihre Konsequenzen für die Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit. angeltrust@web.de
Gabler, Marion (2005). Kann durch Organisationsaufstellungen Teamentwicklung gefördert werden? Analyse und Evaluation eines Teamentwicklungsprojekts in der Fertigungsindustrie. Überlegungen zur
Entwicklung von Methodenkompetenz in der Sozialen Arbeit. mariongabler@yahoo.de
Schmaus Andrea (2006). Welche Ursachen hat
aggressives Verhalten von männlichen Heimkindern? Fallanalysen auf der Grundlage des Bindungs- und Traumakonzepts. Denkanstöße für die sozialpädagogische Arbeit mit Heimkindern. andrea.schmaus@gmx.de
Krumwiede Anike (2006). Welche seelischen Ursachen haben Süchte? Fallanalysen auf der Basis einer mehrgenerationalen systemischen Psychotraumatologie. Konsequenzen für die Arbeit
mit suchtkranken Menschen. anikekrumwiede@web.de
Bastian, Eva-Maria (2006). Welche Folgen hat eine Adoption für die
Identitätsentwicklung? Analysen von drei Fallbeispielen. Mögliche Konsequenzen für die Soziale Arbeit im Bereich Adoptionsvermittlung. evi.bastian@web.de
Freund, Christina (2006). Welche Ursachen hat die ADHS-Symptomatik? Fallanalysen auf der Basis einer mehrgenerationalen Psychotraumatologie. Möglichkeiten für eine hilfreiche
Sozialarbeit. gerte2002@web.de
Dick, Julia (2006). Essstörungen - eine Familienkrankheit? Fallanalysen auf der Basis der
mehrgenerationalen systemischen Psychotraumatologie und Handlungsperspektiven für die Soziale Arbeit. julia.dick@gmx.de
Silke Petry (2007) Möglichkeiten und Grenzen der Methode Familienstellen bei der sozialarbeiterischen/sozialpädagogischen Arbeit mit Menschen mit Depressionen und Abhängigkeitserkrankungen. Fachhochschule
Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven. Zusammenfassung
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